10-12-09 11:45 Alter: 268 days

Albwerk erhält Ausbildungszertifikat

Albwerk erhält Ausbildungszertifikat für herausragende Ausbildungsarbeit in der Region.

Ausbildungszertifikat für das Albwerk

Geislingen. Für herausragendes Engagement im Bereich Ausbildung erhielt jetzt das Geislinger Albelektrizitätswerk das "Ausbildungszertifikat 2009".

"Ausbildung ist keineswegs nur ein Kostenfaktor, sondern ein zukunftsorientiertes Instrument um qualifizierten Nachwuchs und neue Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen", sagt Albwerk-Chef Hubert Rinklin. Die kontinuierliche Umsetzung dieser Einstellung in die Praxis wurde jetzt von der Arbeitsagentur mit dem "Ausbildungszertifikat 2009" honoriert. Simone Witte-Matschi, Teamleiterin für den Bereich Arbeitgeber-Service in Göppingen und Geislingen, und Klaus-Dieter Seitz, Geschäftsstellenleiter der Geislinger Agentur-Geschäftsstelle, überreichten die Urkunde stellvertretend für das Albwerk an die drei Ausbildungsleiter Katrin Konold, Wilfried Sauter und Willy Reichle. Bewertungskriterien der 2007 erstmals verliehenen Auszeichnung sind der Anteil Auszubildender im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl, die Übernahmequote, die Qualität und Bandbreite der Ausbildung, die Berücksichtigung qualifizierter, aber sozial benachteiligter Bewerber und die Präsenz des Unternehmens bei Veranstaltungen wie der Bildungsmesse, dem Girls Day, oder den Schnupperpraktika im Rahmen der schulinternen Berufsvorbereitung. Bei jeder dieser Anforderungen konnte das Albwerk mit überdurchschnittlichen Zahlen punkten. Die Ausbildungsquote liegt bei über zwölf Prozent - von den 180 Mitarbeitern am Standort Geislingen sind 22 Azubi - und mit drei kaufmännischen und drei gewerblich-technischen Ausbildungsberufen und einer hohen Übernahmequote gehört das Albwerk schon seit Jahrzehnten zu den vorbildlichen Ausbildungsbetrieben in der Region. Hubert Rinklin stellte die Strukturen des mittelständischen Unternehmens kurz vor und skizzierte die Vorteile des Albwerks als breit aufgestellter, aber dennoch familiärer Ausbildungsbetrieb.

Ob das Albwerk weiterhin über den eigenen Bedarf hinaus auch für den regionalen Stellenmarkt ausbilden wird, ließ Rinklin offen. "Das wird die zukünftige Entwicklung am Arbeitsmarkt zeigen", so der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft. "Fest steht allerdings, dass wir unsere künftigen Mitarbeiter auch weiterhin überwiegend im Unternehmen ausbilden werden."

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